Aktuelles

  • 19 Dez. 18

    Wohnungsbau duldet keinen Aufschub mehr | Immobilienbüro Gottschalk berichtet 

    Markus Lewe, Präsident im Städtetag äußert sich über die Notwendigkeit bezahlbaren Wohnraums, der qualitativ auf neuestem Standard und schnell entstehen muss. Die Städte mahnen ihren Bedarf zur Umsetzung der Versprechungen vom Wohnungsgipfel bei der Regierung an.

    Mietsteigerungen ohne Neubau nicht aufzuhalten

    Im kürzlichen Wohnungsgipfel versprach die Regierung, gegen Baulandmangel vorzugehen und die Mietpreisbremse zu ziehen. Mehr sozialer Wohnungsbau ist nötig, befindet hingegen der Deutsche Städtetag. Immer mehr Menschen werden von der Wohnungsfrage belastet und es ist offensichtlich, dass die Unbezahlbarkeit der Mieten längst im Mittelstand angekommen ist. Der Bedarf liegt aktuell bei 400.000 Wohnungen bundesweit. Pro Jahr, betonen die Verantwortlichen und sprechen damit vor allem die Wohnungsknappheit in den Metropolen und Universitätsstädten an. Eine Änderung des Grundgesetzes ist nötig, sagt der Oberbürgermeister von Münster. Die Förderung des sozialen Wohnungsbaus wurde in den letzten Jahren so stark vernachlässigt, dass die Folgen nun nur noch mit schnellen und bahnbrechenden Maßnahmen behoben werden können. In der Planungssicherheit brauche Kommunen mehr Unterstützung. Hier sind auch die Länder gefordert, mahnt Lewe weiter an. Auch wenn die Zahl der Baugenehmigungen im ersten Halbjahr 2018 gestiegen ist, kann dieser Umstand noch lange nicht als Lösung des Wohnungsnotproblems gesehen werden. 

    Mietrecht ist hilfreich, aber kein Allheilmittel 

    Neue Baulandstrategien, Vergünstigungen im Erwerb von Grundstücken für den kommunalen Wohnungsbau und die strikte Berücksichtigung sozialverträglicher Kriterien stehen jetzt im Fokus. Die Verschärfung der Mietpreisbremse ist ebenfalls ein wirkungsvolles Mittel, aber kein Wundermittel, wie Lewe ausdrücklich äußert. Vom Gesetzgeber fixierte Vereinfachungen für kommunale Unternehmen sind angeraten. Auch eine Senkung der Grunderwerbssteuer für sozial bebaute Grundstücke wäre hilfreich. Um die Mietpreisbremse wie angestrebt zu verstärken, braucht es erstmal ein rechtssicheres Konzept zur Ermittlung der ortsüblichen Vergleichsmieten. Die Anwendung qualifizierter Mietspiegel und die beim Wohnungsgipfel besprochene Verlängerung des Betrachtungszeitraumes auf sechs Jahre wären ein Anfang. Ebenso spricht sich Markus Lewe für die längst überfällige Anpassung der Wohnunterstützung aus. Einkommensschwache Haushalte können vom Wohngeld profitieren, wenn es endlich an die Mietentwicklung angepasst wird. Wissenschaftler stehen der Effizienz des Wohngeldes skeptisch gegenüber. Eine Erhöhung der Bezuschussung löst das Problem nicht. 

    In diesem Punkt hat die Wissenschaft recht. Doch eine Kombination der möglichen Maßnahmen bringt die Entspannung der Märkte. Wohnen ist ein Menschenrecht und muss bezahlbar sein. Wenn selbst Familien mit doppelten und nicht geringen Einkommen mehr als ein Drittel ihres Einkommens für Wohnen ausgeben, hat sich das Gleichgewicht auf dem Wohnungsmarkt verlagert. Jetzt ist politisches Engagement gefragt.

     

  • 11 Dez. 18

    Ratingagentur sagt überdurchschnittlichen Büromietenanstieg bis 2022 voraus | Immobilienbüro Gottschalk berät

    Im Ranking der 20 wichtigsten Vergleichsmärkte für Büroimmobilien wird für Berlin der höchste Anstieg von etwa 3,5% erwartet. Die Ratingagentur Scope bewertet Berlin noch vor Madrid mit 3,4% pro Jahr. In Gegenüberstellung zur Prognose aus 2017 hat die Bundeshauptstadt um 1% verloren und gehört zu den zwölf Standorten, für die das Ranking gesenkt wurde.

  • 13 Nov. 18

    Die Zahl der in Deutschland erteilten Baugenehmigungen hat im Laufe des Jahres 2018 deutlich zugenommen. Allein zwischen Januar und August wurden deutschlandweit Genehmigungen für die Errichtung von 204.100 Wohnungen erteilt. Gegenüber dem entsprechenden Zeitraum im Vorjahr bedeutet dies ein Plus von 2,5 Prozent bzw. 5.000 Wohnungen.

  • 20 Nov. 18

    Die Wohnungsnot ist in Deutschland zunehmend stärker spürbar. Auf der Suche nach geeignetem Wohnraum müssen immer mehr Menschen drastische Abstriche machen.

    Auch dem Immobilienbüro Gottschalk bleibt diese Entwicklung nicht verborgen. Noch vor einigen Jahren konnte der Wohnraum gar nicht üppig genug ausfallen. Derzeit ist zu beobachten, dass sich der Trend wieder zu kleineren Appartements entwickelt. Entgegen der Vermutung, die Menschen würden ihre Vorlieben ändern, sind jedoch übertrieben hohe Mieten in den Metropolen die Ursache für den Wandel.

  • 06 Nov. 18

    Rekordanstieg binnen 10 Jahre: Wohnungsbau verteuert sich

    Bezahlbarer Wohnraum ist in deutschen Städten absolute Mangelware. Aufgrund der vielen Bauvorhaben, ziehen nun die Preise drastisch an.

    Die Baukosten für den Bau von Wohngebäuden steigen so stark, wie es seit elf Jahren nicht mehr der Fall war. Die Baupreise stiegen allein im August im Vergleich zum Vorjahresmonat um 4,6 Prozent an, wie das Statistische Bundesamt bekannt gab. Einen größeren Anstieg gab es lediglich Ende 2007 mit 5,7 Prozent, wie aus der vierteljährlichen Statistik hervor geht.

    Die Einhaltung strengerer Vorschriften, eine hohe Nachfrage sowie die hohe Auslastung von Unternehmen sind aus Sicht der Baubranche verantwortlich für die aktuelle Kostenentwicklung. Im Immobilienbüro Gottschalk kann diese Beobachtung bestätigt werden. Der Bundesverband deutscher Wohnungs- und Immobilienunternehmen stellte jüngst fest, dass sich die Anzahl einzuhaltender Vorschriften seit dem Jahr 1990 vervierfacht haben. Berücksichtigt wurden hierbei Bestimmungen aus den Bereichen Energieeinsparverordnung, Lärm- und Brandschutz sowie Barrierefreiheit.

    Dabei müssen Bauherren nicht nur für die Errichtung von Wohnungen, sondern auch für den Bau von Bürogebäuden wesentlich tiefer in die Tasche greifen. Für gewerbliche Gebäude, wie zum Beispiel Supermärkte oder Fabriken stiegen die Neubaupreise um 4,7 Prozent an. Darüber hinaus stiegen die Kosten für den Bau von Straßen um 6,7 Prozente an. Arbeiten rund um die Instandhaltung von Wohngebäuden bzw. deren Bausubstanz haben sich um 4,1 Prozent verteuert.