Aktuelles

  • 27 Sep. 18

    Aktuelle Diskussionen um das Bestellerprinzip: Maklerkosten bald Eigentümersache?

    Für Mietwohnungen gilt das Bestellerprinzip schon länger. Nun wird über eine Änderung der Kostenübernahme bei Kaufimmobilien diskutiert. Ein Grund für diese Gespräche sind die steigenden Immobilienpreise, die sich spürbar auf die Kaufnebenkosten auswirken. Gerade junge Familien rechnen die Nebenkosten beim Kauf eines Hauses oder einer Eigentumswohnung präzise durch und stellen die Frage, ob die hohen Kaufnebenkosten gerechtfertigt sind. 

  • 19 Sep. 18

    Werkswohnungen erleben Renaissance - was macht sie so beliebt?

    Die Geschichte der Werkswohnung reicht rund 170 Jahre in die Vergangenheit. Im Zuge des modernen Wohnens und neuer Konzepte wurde die Bauweise lange vernachlässigt und spielte in der städtebaulichen Entwicklung überhaupt keine Rolle mehr. Sicherlich spielt die neue Wohnungsnot in den Metropolen eine nicht zu unterschätzende Rolle. Doch nicht nur das, denn die Werkswohnung in moderner Form hat eine ganze Bandbreite weiterer Vorteile.

  • 29 Aug. 18

    Steuerlichen Bonus für Mietnebenkosten nicht verstreichen lassen

    Begünstigungen für handwerkliche Leistungen als Steuerbonus 

    Seit vielen Jahren steigen die Mieten sowie die Kosten für Energie, Heizung und Wasser kontinuierlich. Auch Reparaturen erfordern einen höheren finanziellen Aufwand als früher. Immer mehr Mieter erwarten die Nebenkostenabrechnung mit einem unguten Gefühl und wissen, dass es - wie in den Vorjahren auch - zu einer Nachforderung kommt. In den Mietnebenkosten enthaltene Aufwendungen für Reparaturen oder andere haushaltsnahe Dienstleistungen sind teilweise steuerlich absetzbar. Mit ordentlichen Bescheinigungen und der richtigen Eintragung in der Steuererklärung lassen sich so durchaus einige Euros sparen.

  • 11 Sep. 18

    Bei der Vermietung von Wohnraum können die im Rahmen dieser Vermietung anfallenden Werbungskosten vor der Versteuerung von den Mieteinnahmen abgezogen werden. Dies betrifft beispielsweise anfallende Reparaturen und viele andere Ausgaben die nicht als Nebenkosten mit abgerechnet werden. Allerdings gibt es Ausnahmefälle, bei denen das Finanzamt die Anerkennung dieser Kosten (zumindest in voller Höhe) versagt. Dies ist vor allem dann der Fall, wenn eine Wohnung zu einem auffällig niedrigen Preis vermietet wird. Häufig gibt es hierfür besondere Gründe wie etwa ein Verwandtschaftsverhältnis. Liegt ein solcher Ausnahmefall vor, so nimmt das Finanzamt regelmäßig anteilige Abzüge von den eingereichten Werbungskosten vor. Wie hoch diese Abschläge ausfallen richtet sich danach, in welchem Verhältnis die eingenommene Miete von der ortsüblichen Vergleichsmiete. Doch worum handelt es sich eigentlich bei der "ortsüblichen Vergleichsmiete" und wie wird diese durch das Finanzamt bestimmt?

  • 24 Aug. 18

    Maßgebliche Mieten im Ertragswertverfahren

    Trotz Verfassungswidrigkeit: Einheitswerte haben für die Grundsteuer Bestand

    Mit Urteil vom 10. April 2018 hat das Bundesverfassungsgericht (Aktenzeichen: 1 BvL 11/14) entschieden, dass die im Rahmen der Grundsteuer verwendeten Einheitswerte verfassungswidrig sind. Das derzeit verwendete Ertragswertverfahren verletzt Eigentümer von bebauten Grundstücken in ihren Grundrechten im Hinblick auf Art. 3 Abs. 1 GG. Allerdings wurde dem Gesetzgeber reichlich Zeit eingeräumt, eine tatsächliche Gleichheit vor dem Gesetz in Sachen Grundsteuern herzustellen. Der Bundestag hat bis zum 31. Dezember 2024 Zeit, ein neues Gesetz zu erlassen. Bis dahin bleiben die alten Regelungen in Kraft und können auch weiter angewendet werden.